Niila


Wie sagt man so schön: “What‘s bad for your heart is good for your art”. Eine Künstlerweisheit, die auch in Niila Arajuuris Leben eine nicht ganz unwichtige Rolle spielt. Schon im vergangenen Sommer hat der finnische Singer- / Songwriter-Shootingstar mit seiner gefeierten Debüt-EP „Sorry“ bewiesen, dass der 28-jährige Musiker zu den aufregendsten und mitreißendsten Talenten dieser Zeit zählt – und auch 2016 steht ganz im Zeichen des skandinavischen Folk-Pop- Melancholikers: Nach seinen Supportshows als Special-Guest von Sunrise Avenue und einer größtenteils ausverkauften Headlinertour durch deutsche Clubs legt Niila nun mit „Gratitude“ seinen ungeduldig erwarteten Longplay-Erstling vor!

Als Kind wollte Niila unbedingt Fußballprofi werden. Doch statt bibbernd in kurzen Hosen auf dem Kunstrasen eines finnischen Erstligisten Bälle zu kicken, versenkt er heute lieber seine Urban-Folk- Volltreffer in den Herzen und Hirnen seines stetig und rasch wachsenden Publikums: Nachdem er während winziger Gigs in seiner finnischen Heimat erste Live-Erfahrungen sammeln konnte, war Niila hierzulande schon wenig später auf den ganz großen Brettern zu erleben: Ende Juni performte der Sänger und Gitarrist im Vorprogramm seiner Landsmänner von Sunrise Avenue vor durchschnittlich über 25.000 restlos begeisterten Leuten, bevor er im letzten Dezember auch auf eigene Kappe eine weitgehend ausverkaufte Headlinertour durch deutsche Venues absolvierte – und das mit nur einer veröffentlichten 4-Track-EP im Rücken! Alleine das sagt schon mehr als genug über die unglaublichen Musikerqualitäten des sympathischen Twenty-Somethings aus. Auf seinem Albumdebüt „Gratitude“ lässt Niila nun seine Musik für sich selbst sprechen!

Niila stammt aus einer dieser kleinen Städte im Süden Finnlands, von denen man üblicherweise nur in Insider-Reisereportagen hört. Ungefähr eine halbe Autostunde von Helsinki entfernt, zurückgelehnt, beschaulich und charmant eigensinnig, so wie auch die Songs des bärtigen Musikers. Inspiriert von der väterlichen Plattensammlung, begann Niila im Alter von 15 Jahren, erste Songs zu schreiben und später auf YouTube zu posten. „Ich stamme aus einer ziemlich musikalischen Familie“, blickt der Sänger und Multiinstrumentalist zurück. „Unser Haus war vollgestopft mit unzähligen Musikinstrumenten. Mein Dad war ein Songwriter und brachte mir als Kind die Basics auf dem Schlagzeug und dem Klavier bei. Außerdem hatte er einen unheimlich breiten Musikgeschmack. Ich bin mit den verschiedensten Stilen aufgewachsen.“ Namentlich Rock, Pop und HipHop – Elemente, die sich heute in Niilas einzigartigem Signature-Sound wieder finden. Als er endlich seinen Schulabschluss in der Tasche hatte, stürzte sich Niila mit Anfang 20 in seine professionelle Musikerkarriere, während der er tatkräftig von einem guten Kumpel unterstützt wurde: Niemand Geringerer, als Sunrise Avenue-Frontmann Samu Haber erkannte schon früh sein ausgesprochenes Talent und sein Gespür für packende Songs. Nach mehr als zehn Jahren harter Arbeit, ist die Zeit nun reif für den Release seines ersten Albums.

Während die im vergangenen Juni veröffentlichte „Sorry“-EP unter der Aufsicht von Producer Jukka Immonen (u.a. Sunrise Avenue) in dessen Studio in Finnland eingespielt wurde, hat sich Niila für die Aufnahmen zu „Gratitude“ mit Produzent Hannes Büscher (Tim Bendzko, Culcha Candela, Lena) und seinem bewährten Team zusammen getan, um in den renommierten Berliner Beat Gees-Studios seiner Kreativität freien Lauf zu lassen. „Die Chemie zwischen Hannes und mir stimmte auf Anhieb“, so Niila über die mehrmonatigen Recording-Sessions. „Wir haben uns sofort super verstanden und waren auf der gleichen Wellenlänge. Natürlich hat es auch ein paar kreative Reibungen gegeben, doch eine gewisse Spannung ist in meinen Augen notwendig, um für seine Musik zu kämpfen und schließlich gute Songs abliefern zu können.“ Präsentierte sich Niila auf der im vergangenen Juni veröffentlichten „Sorry“-EP noch von einer extrem melancholischen, weltschmerz-verhafteten Seite, so gibt es auf „Gratitude“ die gesamte Palette aufregender Facetten des Finnen zu entdecken. „Die EP war ein guter Türöffner, die einen kurzen Ausblick auf meinen Soundkosmos gezeigt hat. Auf `Gratitude` gibt es nun das ganze Bild zu sehen: Wer ich bin, was ich mache. Mir ist wichtig, dem Publikum auch meine leichte Seite zu offenbaren.“

Niila vermischt seinen aufs Wesentliche reduzierten Singer-/ Songwriter-Sound aus leicht neo- souligen Vocals, Akustikgitarren und Piano mit elektronischem Programming, tiefer gelegten Urban- Beats und handverlesenen Samples zu einem frischen und sofort ins Ohr gehenden Stylemix irgendwo zwischen Folk und Pop. Mal funky, uplifting und energiegeladen, im nächsten Moment einnehmend, intim und emotional. „Gratitude“ vereint alle Höhen und vor allem Tiefen, mit denen jeder bisweilen zu kämpfen hat. Und zeigt, wie man das Beste draus macht. Kleine Gesten mit großer Wirkung, verpackt in eine moderne Produktion. „Wenn ich Stücke komponiere, habe ich immer als erstes die Melodie im Kopf“, erklärt Niila seine Arbeitsweise. „Für die Songs auf `Gratitude` habe ich mich weit in die finnische Einöde verzogen. In eine winzige Hütte irgendwo im Wald, fernab von allen Menschen. Habe mutterseelenallein in mich hinein gehorcht, um mich ganz auf meine Gefühle und meine Gedanken zu konzentrieren. Gardinen zu. Dunkelheit. Stille. Auch, wenn es sich nach einem Klischee anhört, aber Songwriting bedeutet für mich eine kleine Selbsttherapie. Es kann sehr befreiend sein, alles nieder zu schreiben und so seinen Geist zu reinigen.“

Mentales Großreinemachen auf Finnisch. So wie auf der ersten Single „Restless Heart“: Einer sofort ins Ohr gehenden Abwägung zwischen den beiden Optionen, sich mit einem festen Partner niederzulassen, oder weiterhin als ungebundener Freigeist die Verlockungen des Lebens zu genießen. Niilas ganz eigener Kampf mit dem Engelchen und dem Teufelchen auf seinen Schultern. Ein Thema, das sich auch auf der nachdenklichen Ballade „Sail My Way“ fortsetzt. Ein Song über die Verletzlichkeit und den Schmerz, jemanden zu lieben, während man sich immer mehr voneinander entfernt und nur die Hoffnung bleibt, dass sich die Wege eines Tages einmal wieder kreuzen mögen. Weitaus positiver geht es dagegen auf dem hymnischen „Hail Mary“, dem Groove-Monster „New Love“ und dem dirty Upbeat „Play You Ruff“ zu, in dem auch auf den zweiten Blick noch nicht klar wird, was genau Niilas Objekt der Begierde eigentlich ist – eine Frau… oder vielleicht doch seine Gitarre? Er lacht. „Wenn man viel Zeit mit seiner Klampfe verbringt, kommt man manchmal auf lustige Ideen. Für Musiker wird ihr Instrument irgendwann zu ihrer Braut. Das kann auch Vorteile haben, da dich eine Gitarre niemals betrügt…“

Und Niila weiß, wovon er spricht. „Das Leben besteht nicht immer nur aus glücklichen Augenblicken. Jeder kämpft seine eigenen Schlachten und trägt seinen eigenen Ballast mit sich rum. Mich inspirieren gerade diese schwierigen Zeiten, in denen mir die kraftvollsten Lyrics in den Kopf kommen. `Sorry` und `Forgive Me Brother` sind sehr persönlich; mit `Smell The Roses` wird die Stimmung wieder ein wenig aufgehellt. Es geht darum, sich nicht allzu viele Sorgen zu machen. Wir können nicht vorhersagen, was die Zukunft bringt – stattdessen sollten wir lieber die schönen Momente genießen. Ich transportiere beides: Die guten und die schlechten Zeiten. Meine Songs kann man hören, wenn man völlig am Boden ist und mit gebrochenem Herzen, einer Familienpackung Eiscreme und tränenverlaufenem Make-Up im Schlafanzug am Fenster sitzt. Oder man kann sie bei einer Party auflegen, um gut drauf zu kommen und ein wenig Mut zu tanken. Denn irgendwann geht es immer wieder bergauf. Selbst nach dem schlimmsten Crash.“

 

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